Rezension zu Schneenacht von Helene Tursten

Etwas langatmig

©Cover: btb, Foto: Luise Heide

Wie viele Male hatte sie schon gedacht, dass sie es womöglich geschafft hätte, bis zu Lollo dirchzukommen, wenn dieser Idiot sie nicht angegrapscht hätte. Dann hätten sie sie nicht entführen können.
Auszug aus dem Buch Seite 57

Fakten zum Buch:

Titel: Schneenacht
Autor/in: Helene Tursten
Verlag: btb Verlag
Seitenanzahl: 464
Erschienen: 11. Januar 2021
ISBN:978-3442719297

Inhaltsangabe laut amazon.de:

Kriminalinspektorin Embla Nyström verbringt den Winter im ländlichen Dalsland auf dem Hof ihres Onkels. Eines Morgens wird sie zu einem spektakulären Mordfall gerufen. In einer Hütte im Wald liegt ein Toter mit Einschüssen in Kopf und Brustkorb. Embla erkennt den Mann sofort. Es ist einer der mutmaßlichen Entführer ihrer besten Freundin Lollo, die vor gut vierzehn Jahren spurlos verschwand und nie wieder auftauchte. Alte, schmerzhafte Erinnerungen werden wach und Embla beginnt zu ermitteln. Doch ein nächtlicher Schneesturm verwischt alle Spuren …

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover finde ich gut gestaltet und sehr passend zum Inhalt. Die dunklen Farben und dann der Himmel sind wirklich sehr schön ausgewählt worden.

Meine Meinung zum Buch:

Der Klappentext hatte mich überzeugt dieses Buch zu lesen und auch das Cover finde ich wirklich schön.

Ich stieg von der ersten Seite gleich ein in das Geschehen und wurde mit gerissen in einem Mord was mir vorkam, dass es nicht gelöst werden kann. Es versprach sehr spannend zu werden. Dieses war auch bis dreiviertel des Buches gewesen. Ab da wurde es immer ausgedehnter und die Spannung viel ab. Es wurde zu sehr drumherum geredet und man kam nicht auf den Punkt. Die Geschichte wurde langatmig und ich verlor das Interesse weiterzulesen.

Trotzdem habe ich es beendet mit der Hoffnung nochmal ein Aufschwung der Story zu erleben. Doch leider kam dieser Aufschwung nicht mehr. Allgemein finde ich die Geschichte trotzdem interessant. Schöner wäre es gewesen, wenn zum Ende hin nicht so viel drumherum geredet worden wäre.

Der Schreibstil der Autorin Helene Tursten ist im allgemein flüssig und auch sehr spannend, aber viel wie schon erwähnt ab und beeinflusste mein Lesefluss sehr.

Mein Fazit:

Am Anfang war es spannend gewesen und ich fand schnell in die Geschichte rein. Doch zum letzten Drittel des Buches wurde es zu langatmig und uninteressant. Auch die Hauptprotagonistin wurde mir dann immer mehr unsympathischer. Es wäre ein gutes Buch gewesen, wenn das Ende nicht so uninteressant geworden wäre.

Ich vergebe 3 von 5 Sterne

Bewertung: 3 von 5.

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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