Rezension zu In der Obhut des Teufels: Novelle – Der Kutscher und das Taunuswalder Waisenhaus von Dimitrios Zafiris

Eine düstere aber spannende Geschichte

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© Luise Heide

Was zeichnet den Wert eines Menschen aus? Sind es die Taten, welcher er zu Lebzeiten vollbringt, oder die Gefühle, die in seinen Mitmenschen aufkommen, wann immer sie seinen Namen hören und sich an ihn erinnern?
Zitat aus dem Buch Pos. 48

Fakten zum Buch:

Titel: In der Obhut des Teufels: Novelle – Der Ktuschet und das Taunuswalder Waisenhaus
Autor: Dimitrios Zafiris
Verlag: Dimitrios Zafiris
Erschienen: 18. April 2019
Seitenanzahl: 151
ISBN: 978-3981932966

Inhaltsangabe:

Wann immer Kinder tödlich verunglücken, birgt der Kutscher des Taunuswaldes ihre Leiber und legt sie der Waisenmutter Amelie vor die Tür. Die Kinder dürfen leben, sofern sie dem Teufel dienen.
Als der Anwalt Adalbert in seinem Herrn und Gönner den leibhaftigen Teufel zu erkennen glaubt, kehrt er zu dem Ort seiner Kindheit zurück. Jahre später schreibt er in dem verlassenen Waisenhaus seine Memoiren nieder. Er schildert ein Leben voller Fehlentscheidungen und Reue, das geprägt war von einer Frage: Wer war der geheimnisvolle Kutscher, welcher Adalbert zum Waisenhaus brachte, als er hätte sterben sollen?
(Quelle: amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Dunkel und Mystisch wirkt das Cover auf mich. Es ist für mich kein Hingucker. Trotzdem wurde durch den Reiter und sein Wagen mein Interesse erweckt. Die Schrift auf dem Cover gefällt mir auch nicht so gut. Ich finde, es passt irgendwie nicht dahin.

Meine Meinung zum Buch:

Dieses Buch beinhaltet zwei Handlungsstränge. Einmal wird aus der Sicht von Adalbert geschrieben und die zweite Sicht aus der von Amelie.

Adalbert erzählt seine Sicht von Kindheit an und man bekam einen tollen Einblick was er alles erlebte und grausames überstehen musste. Es tat mir selbe teilweise im Herzen weh und ich wünschte ihm ein besseres Leben.

Dann die Sicht von Amelie. Sie war die Waisenmutter gewesen in der Herberge. Auch sie musste einiges über sich ergehen lassen. Ein herzensguter Mensch.

So düster auch die Geschichte geschrieben wurde, gab es trotzdem zwischendurch mal einen kleinen Lichtblick. Der Autor Dimitrios Zafiris kombinierte die beiden Stränge sehr schön miteinander und ich verlor zu keinem Zeitpunkt das Interesse am weiter lesen.

Es ging schon interessant los mit Adalbert. Der Schreibstil vom Autor war flüssig und locker. Es machte mir Spaß das Buch zu lesen und habe es in ein paar Stunden durch gelesen. Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben so das ich sie mir bildlich vorstellen konnte. Auch die Orte wurden sehr gut beschrieben.

Mein Fazit:

Auch wenn mir das Cover nicht so gefiel, wurde ich von der Geschichte überzeugt. Es war so mystisch und düster gewesen was mir gefällt. Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Stunden durch gelesen. 

Ich vergebe 4 von 5 Sterne

⭐️⭐️⭐️⭐️

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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