Rezension zu Rex Sanders von Veronika Bärenfänger

Es konnte mich leider nicht Erreichen

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© Luise Heide

„Wo ist Kate?“ Jeff stellte sich vor ihn und schlug heftig mit den Händen auf den Tisch „Dort wo du sie hingebracht hast!“, brüllte er. Rex hob den Kopf, blickte ihm direkt ins Gesicht und ohne eine Miene zu verziehen sagte er:„Das hängst du mir nicht an.“
Zitat aus dem Buch Kapitel 13 Pos. 1867

Fakten zum Buch:

Titel: Rex Sanders
Autor/in: Veronika Bärenfänger
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Plattform
Erschienen: 29. Juni 2018
Seitenanzahl: 326
ISBN: 978-1722124304

Inhaltsangabe:

Ein Leben voller technischer Annehmlichkeiten und dem daraus resultierenden Luxus.Eine Technologie, die so weit entwickelt ist, dass ohne Probleme fehlende Gliedmaße ersetzt werden können. In dieser hochentwickelten Zeit entstehen Kinder, die weit mehr sind als Menschen. Man nennt sie Meschun, gezüchtet für einen einzigen Zweck, die Grenzen Calabandriens zu schützen. Stärker, klüger und mit der Fähigkeit in Gedanken zu kommunizieren haben sie den Menschen einiges voraus. Sie unterscheiden sich äußerlich nur durch eine silbrige Verwachsung, die sich wie ein Blitz vom Handgelenk in Daumen und Zeigefinger fächert. Rex ist eines dieser Kinder der ersten Generation. Ein kleiner Junge voller Unsicherheit und Wut, der überhaupt nicht weiß, was da vor sich geht. Er ist neben all dem Luxus und dem Fortschritt ein Produkt der Wissenschaft und muss durch die harten Lektionen seines Lebens gehen. Geschaffen in körperlicher und mentaler Perfektion, nur um einen einzigen Zweck zu erfüllen. Kontrolliert durch eine unbarmherzige Technik, erlebt er den Aufstieg und den Fall der Regierung, überlebt die Naturkatastrophen nur um versklavt zu werden – Bis er eines Tages auf ein junge Meschun trifft, ein Mädchen mit ungeahnten Kräften, frei geboren …
(Quelle: amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist sehr interessant. Es zeigt eine Person, der wie ein Krieger aussieht. Ich schätze das es der Protagonist Rex ist. Hinter ihm sieht man verfallene Häuser. Ich vermute das es eine Szene aus dem Buch darstellt. Die unterschiedlichen Blautöne sind gut gewählt worden.

Meine Meinung zum Buch:

Rex ist ein besonders Kind mit besonderen Fähigkeiten und gehört den Meschun an. Er ist kein richtiger Mensch, da er gezüchtet wurde, um die Grenzen Calabandries zu schützen. Wenn er unter Stress gerät bekommt er heftige Kopfschmerzen. Eines Tages kommt sein großer Bruder aus dem Krieg zurück. Durch seine Wut und Unsicherheit zertrümmerte Rex einen Ziegenstall und verletzte einen Menschen. Die Konsequenzen daraus verändern sein Leben. Er muss vieles ertragen und sieht keinen Ausweg. Bis unerwartet ein Mädchen auftaucht, dass ihn verändert.

Durch die Geschehnisse tauchte ich mit Rex in eine Art Krieg ein. Dadurch lernte ich die zwei verschiedenen Sichtpunkte von Menschen und Meschun kennen. Am Anfang war die Geschichte leider etwas langatmig, aber ab etwa 35 Prozent des Buches wurde es doch noch spannender, was zu meiner Erleichterung bis zum Ende anhielt. Trotzdem konnte es mich das Buch letztendlich nicht mitreißen.

Der Schreibstil von Veronika Bärenfänger war anfangs etwas trocken, aber zur Mitte hin wurde er immer flüssiger und lebendiger. Die Charaktere wurden gut beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen. Im Laufe der Geschichte wuchs mir Rex sehr ans Herz, da er viel ertragen muss und trotzdem stark ist.  Mir fehlte in diesem Buch allerdings mehr Gefühl. Die Emotionen waren einfach kaum wahrnehmbar.

Mein Fazit:

Es war interessant die Unterschiede zwischen Menschen und Meschun zu erfahren. Rex ist mir sehr ans Herz gewachsen, da er so ertragen musste und trotzdem weiterkämpfte. Doch leider konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen, weil es zu Beginn extrem langatmig war und kaum wahrnehmbare Gefühle vorhanden waren.

Ich vergebe 4 von 5 Sterne

⭐️⭐️⭐️⭐️

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat meine Meinung nicht beeinfluss

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