Rezension zu Marco und Dima von Bela Vivo

Ein gutes Buch mit interessanten Themen

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©Luise Heide

Yury hat keine Ahnung, was für einen unglaublichen Fang er mit ihr gemacht hat. Sie ist so bildhübsch und schlau. Das wichtigste ist aber, dass sie ein gutes Herz hat. Hoffentlich hat sie weiterhin noch Geduld mit ihm.
Zitat aus dem Buch Seite 148

Fakten zum Buch:

Titel: Marco und Dima
Autor/in: Bela Vivo
Verlag: Independently published
Erschienen: 13. Dezember 2018
Seitenanzahl: 228
ISBN: 978-1790440153

Inhaltsangabe:

Berlin 1993. Der arbeitslose Skinhead Marco macht – wie viele andere in Deutschland – Einwanderer und Asylanten für seine missliche Lage verantwortlich. Eines Abends trifft er in einer Kneipe auf den jungen Spätaussiedler Dima, der erst vor Kurzem mit seiner Familie von Russland nach Deutschland gezogen ist. Im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Yury ist Dima voller Optimismus und will sich schnell integrieren. Nach einem verhängnisvollen Streit mit Dima und Yury flieht Marco ins Ausland, wo sich ihm eine neue aufregende Welt offenbart. Zeitgleich holt ihn ein altes Geheimnis ein, das ihn letztendlich mit dem jungen Spätaussiedler Dima verbindet.„Marco und Dima“ handelt von Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit, die kurz nach der Wende einen traurigen Höhepunkt erreichte, aber auch von Hoffnung, Veränderung und Selbstfindung. Darüber hinaus ist das Buch eine packende (teils humorvolle) Mischung aus Thriller, Liebesroman und Kulturkunde – mit einem Hauch von Mystery.
(Quelle Amazon)

Meine Meinung zum Cover:

Es ist schlicht gehalten und trotzdem zog es meine Aufmerksamkeit auf sich. Im oberen Bereich ist das Brandenburger Tor (Berlin) zu sehen und im unteren Bereich ist ein kleines Stück Insel von Brasilien dargestellt. Hauptsächlich dominiert der Titeltext auf dem Cover.

Meine Meinung zum Buch:

Marco ist ein Skinhead aus Berlin und Dima ein Spätaussiedler aus Russland. Eines Tages treffen die beiden auf einander und es passiert ein Unglück. Marco wird nach dem Unglück verfolgt und er haut nach Brasilien ab. Dort lernt er eine Jüdische ältere Dame und ihren Enkel kennen. Er arbeitet dort für zwei Wochen in einer Gastronomie und lernt weiter neue Menschen aus verschiedenen Kulturen kennen. In diesen zwei Wochen sind Veränderungen bei Marco zu sehen. Wird er den Absprung aus der rechtsextremen Szene schaffen?

Ich muss sagen, dass dieses Buch sehr gut war. Es öffnet einem die Augen, auch wenn es nur ein kleiner Einblick in das Thema war. Es ist so viel Reales und Wahres in der Geschichte geschrieben.

Dieses Buch wurde aus zwei Sichtweisen erzählt. Einmal aus der Sicht von Marco, der ein Skinhead und absolut gegen Ausländer ist. Und dann noch aus der Sicht von Dima, der ein Spätaussiedler aus Russland ist und leider ein viel zu kurzes Leben hatte. Es spielt sich im Jahr 1993 alles ab.

Es war interessant die Veränderungen von Marco mit zu erleben. Das Ende hat mich dann doch sehr geschockt, da ich damit einfach nicht gerechnet habe.

Bela Vivo hat ein ruhigen und flüssigen Schreibstil, der mir sehr gefallen hat. Es waren die Themen Rassismus, Intoleranz, gleichgeschlechtliche Liebe und Ausländerfeindlichkeit inbegriffen.

Mein Fazit:

Die Autorin greift in diesem Buch viele wahre Themen auf und gab mir einen kleinen Einblick, wie es wirklich im Leben sein kann. Es ist sehr gut geschrieben.

Ich vergebe 5 von 5 Sterne

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat meine Meinung nicht beeinfluss

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