Interview mit Thalea Storm

Ich freue mich riesig das Thalea Storm Zeit hatte mit mir sich ein bisschen zu Unterhalten und ich ihr ein paar kleine Geheimnisse entlocken konnte. Ich danke dir für die Geduld und die tollen Antworten 😊

 

1. Wie bist du auf das Schreiben gekommen und woher kommen dir die Ideen?
Ich habe schon immer gerne geschrieben – Tagebücher, Briefe, Blogs… aber ein Buch zu schreiben schien mir lange Zeit einfach unmöglich. Man denkt immer, man selbst kann doch sowas nicht, bis man es eines Tages einfach tut. 😉 2016 war ein Schicksalsjahr für mich – zwei Familienmitglieder starben ganz unerwartet und das rüttelte mich in meinen Ängsten und Unsicherheiten wach und ich dachte: „Warum versuchst du es nicht einfach? Wenn es nicht klappt und es keiner lesen will, dann lässt du es eben. Aber irgendwann nicht mehr die Möglichkeit dazu zu haben und es dann zu bereuen, das kann doch nicht der Sinn der Sache sein!“ Gesagt, getan! Ich schrieb einfach drauf los und seitdem kann ich nicht mehr aufhören. Zum Glück gibt es auch Menschen, die das wirklich lesen wollen. 😀 Meine Ideen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Manchmal sind es einfach Interessen von mir (wie beispielsweise bei der SeelenMeer-Trilogie die Hintergrundgeschichte mit dem Leben nach dem Tod), aber meistens entstehen die Ideen aus dem Leben selbst. Ich beobachte die Menschen gerne und überlege mir, was sie auszeichnet, warum sie so sind, wie sie sind. Welche Schicksale treffen uns? Wie prägen uns unsere Eltern? Welche Ziele haben wir und welche Träume träumen wir? Das finde ich total spannend und nehme es sehr gerne als Grundlage für meine Romane.

2. Wie lange schreibst du schon?
Bücher schreibe ich seit 2016. Im Sommer habe ich damit begonnen und im Oktober 2016 erschien mein Debütroman „Dein Traum in mir“. Seitdem kann ich nicht mehr aufhören und ca. alle 4 Monate bringe ich ein neues Buch raus. In mir toben die Geschichten und sie wollen unbedingt erzählt werden. 😉

3. Wer oder was inspiriert dich zu, schreiben?
Generell ziehe ich meinen Hut vor allen Autoren dieser Welt – vor allem aber vor den Selfpublishern. Ein Buch zu schreiben und es dann noch als Selfpublisher auf den Markt zu bringen, sich selbst zu vermarkten und einen Bekanntheitsgrad aus dem Nichts heraus entstehen zu lassen, ist wirklich harte Arbeit. Diese Selbstdisziplin, der Wille und der große Traum vom Schreiben inspirieren mich. Das Schreiben selbst ist nicht unbedingt die Tätigkeit, mit der man steinreich wird. 😉 Wer es also tut, der nimmt das in Kauf und weiß, dass es hier nicht um Geld und Verdienst geht, sondern einfach um den inneren Drang, schreiben zu müssen. Ich zum Beispiel fühle mich erst richtig vollkommen, seit ich Bücher schreibe. Als hätte ich mich darin gefunden.

4. Wie fühlst du dich wenn du liest wie viele deine Bücher lesen und dazu Rezension?
Überwältigt.
Absolut überwältigt.
Vor 1,5 Jahren kannte mich einfach niemand und ich habt gedacht: „Na gut, vielleicht mag ja irgendwer mein Buch lesen…“ Damit gerechnet hab ich eher weniger. 😀 Heute gibt es tatsächlich Leser, die auf meine Neuveröffentlichungen warten, mich für Autorenwettbewerbe empfehlen oder von meinen Büchern regelrecht schwärmen. Das haut mich immer wieder um. Ich denke dann jedes Mal: „Ich hab doch nichts getan! Nur geschrieben!“ Aber vielleicht ist es das, was den Lesern einfach gefällt und das macht mich unglaublich stolz und glücklich.

5. Mal was vielleicht privateres wie verbringst du deine Weihnachten?
Das ist ja nun schon ein paar Tage her. Eigentlich ist es ganz unterschiedlich. Ich bin ein Mensch, der sehr gut mit sich selbst alleine sein kann und das auch gerne ist. Ich schwimme nicht gerne mit dem Strom und fühle mich an Tagen wie Weihnachten oder Silvester meistens eher unwohl. Wie soll ich das bloß beschreiben? Ich mache einfach gerne mein eigenes Ding und handle nicht nur danach, weil auf dem Kalender steht „Heute ist Weihnachten!“. Dieses Jahr zum Beispiel habe ich es ganz ruhig verbracht und mich dabei sehr wohlgefühlt. Dann gibt es wieder andere Jahre, an denen ich mit der Familie zusammensitze und feiere.

6. Was sind deine Wünsche und was wünscht du deinen liebsten Menschen?
Meinen liebsten Menschen wünsche ich vor allem Gesundheit. Es klingt so platt und abgedroschen, aber was sind wir alle, wenn wir nicht gesund sind? Deshalb hoffe ich, dass alle die mir lieb sind, noch lange gesund und munter bleiben und ihre eigenen Träume dadurch auch leben und verwirklichen können. ❤
Für mich selbst wünsche ich mir einfach weiterhin dieses unheimliche Glücksgefühl bei dem, was ich tue. Ich liebe das Schreiben und kann mir im Moment nicht vorstellen, jemals damit aufzuhören, auch wenn es manchmal stressig und anstrengend ist. Ja, es gibt auch Tiefpunkte und unschöne Momente. Deshalb wünsche ich mir, dass ich immer das Auge fürs Positive behalte und dieses warme, angenehme Gefühl von Zufriedenheit in mir nicht erlischt.

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